Pokal-Aus für Wasserballer gegen Angstgegner Coburg Bestbesetzung spielte konzeptlos und unmotiviert Ingolstadt (wkn) Die WBG Coburg, langjähriger Angstgegner der Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt, sorgte bereits in der ersten Pokalrunde für das vorzeitige Aus der Ingolstädter. Ganz anders als zum Punktspielauftakt in dieser Saison, als sie die Coburger noch mit 9:6 bezwangen, präsentierten sich die "Delphine" diesmal ängstlich und verunsichert. Dementsprechend deutlich fiel auch die Niederlage mit 4:16 (0:7, 2:1, 0:4, 2:4) aus. Selbstvertrauen fehlte Obwohl fast in Bestbesetzung, lediglich Spieletrainer Günter Amann fehlte verletzt, agierten die Hausherren ohne Selbstvertrauen, spielten zeitweise völlig konzeptlos und zeigten sich offensichtlich unmotiviert. Weder in der Verteidigung noch im Angriff erreichte ein Spieler Normalform. Nachdem die "Delphine" im ersten Viertel bereits hoffnungslos in Rückstand gerieten, war die Moral bereits frühzeitig gebrochen. Etwas Hoffnung flammte zwar im zweiten Spielabschnitt, der ausgeglichen gestaltet werden konnte, noch auf, aber im dritten Viertel legten die Gäste wieder einen Zahn zu, so daß der aufgekommene Widerstand wieder schnell erlahmte. Die Tore für Ingolstadt erzielten Johannes Ullrich (3) und Jan Chakko. Erwartungsgemäß verlor die zweite Mannschaft auch ihr fünftes Punktspiel klar mit 7:18 (1:5, 3:4, 0:6, 3:3) gegen SV Augsburg. Mangelnden Einsatz konnte man der Nachwuchsmannschaft aber auch diesmal nicht vorwerfen. Ältere, routiniertere und vor allem kräftemäßig haushoch überlegene Gegner werden jedoch dem jungen und unerfahrenen Delphin-Team auch in der nächsten Zeit sicherlich noch zu schaffen machen. aus: Donaukurier vom 20.01.1999 |