Delphine weiter auf dem Vormarsch

Eine Woche nach dem Einzug in die zweite Runde des BSV-Pokals hatten die Delphine aus Ingolstadt auch am Samstag wieder allen Grund zu feiern. Sie bezwangen den SV Bayreuth daheim mit 6:5 (1:2;1:0;2:1;2:2). Die Delphine, bei denen drei Stammspieler fehlten und zwei weitere nur angeschlagen ins Spiel gehen konnten, boten von Beginn an eine sehr gute und disziplinierte Defensivleistung. Doch man wurde vom ebenfalls ersatzgeschwächten Gegner in der Anfangsphase überrumpelt, so dass es nach knapp zwei Minuten schon 0:2 aus Ingolstädter Sicht stand. Jedoch gaben sich die Delphine ob des frühen Rückstandes nicht auf sondern hielten sich weiterhin strikt an ihr taktisches Konzept. So kamen sie noch zum verdienten 1:2-Anschlusstreffer durch einen Weitwurf über das ganze Feld von ihrem Torwart (!) Florian Pirzer, ehe die Sirene die erste Viertelpause einläutete. Der zweite Durchgang hatte wieder ein hohes Niveau, jedoch konnten die Delphine ihre spielerische Dominanz nur in ein Tor ummünzen. Das dritte Viertel begann mit einem schön herausgespielten Treffer der Delphine durch Dennis Janitza. Jedoch wurde nur knapp eine Minute später der angeschlagen ins Spiel gegangene Christian Ritter vom Schiedsrichter völlig unverständlich des Feldes verwiesen. Ganze zwei Sekunden später fiel der völlig schmeichelhafte Ausgleich für die Gäste. In der Folgezeit vergaben beide Teams bei mehreren Überzahlspielen die besten Tormöglichkeiten, ehe Spielertrainer Christian Ungar wenige Sekunden vor Ende des Viertels die erneute Führung für die Delphine markieren konnte. Auch der trotz einer Grippe spielende Torwart Florian Pirzer konnte sich neben den mittlerweile gewohnt starken Reflexen noch einmal auszeichnen, als er einen 4-Merter-Strafstoß der Bayreuther Klasse hielt. Im letzten Spielabschnitt merkte man beiden Mannschaften, vor allem aber den Gästen den Kräfteverschleiß dieses schönen Spiels an. Nachdem die Delphine durch die schön herausgespielten Tore von Johannes Ullrich und Jan Chacko auf 6:4 davongezogen waren, entschied der unsicher wirkende Schiedsrichter sieben Sekunden vor Ende des Spiels auf einen Strafstoß für Bayreuth, welcher dann auch umgehend zum 6:5-Endstand genutzt wurde. In der Defensive bot Michael Geinzer eine starke Leistung als Centerdecker und auch der erst 16-Jährige Gerhard Hell bot eine ansprechende Leistung.

Es spielten: Pirzer (1), Hell, Ritter, Ullrich (1), Geinzer M., Janitza (1), Chacko (1), Ungar (1), Helm (1), Geinzer B.