Delphine mit Problemen

Nachdem die Ingolstädter Wasserballer schon am vergangenen Wochenende keine Punkte erspielen konnten, standen sie auch nach diesem Wochenende ohne Punkte da. Dabei hatte man sich doch einiges vorgenommen. So empfing man am Samstag die Mannschaft des Post SV Nürnberg, gegen die man am vorangegangenen Sonntag nach einem 9:9 im dritten Viertel noch mit 19:11 untergegangen war. Doch auch diesmal hatten die Delphine das Glück und die nötige Abgeklärtheit nicht auf ihrer Seite und verloren unglücklich mit 8:10(2:2;2:2;2:2;2:4). Die Gastgeber zeigten sich von der ersten Minute an hochmotiviert und gingen bereits nach 55 Sekunden mit 1:0 durch Christian Ungar in Führung. Keine Minute nutzte Holger Hendrichs ein Überzahlspiel zum 2:0. Jedoch kamen auch die Nürnberger zu ihren Chancen und erzielten das 2:1 sowie in Überzahl den 2:2-Viertelendstand. Trotz zweier frühen Gegentore im zweiten Durchgang blieben die Delphine ruhig und kamen erneut in Überzahl durch Steffen Apitzsch zum 3:4-Anschlusstreffer. Auch der 4:4-Ausgleich gelang den Ingolstädtern in Überzahl, Torschütze war erneut Christian Ungar. Der dritte Spielabschnitt begann wie der zweite mit einem Gegentor für die Delphine. Doch auch diesmal steckten sie den frühen Schock gut weg und kamen durch Jan Chacko sowie einem 4m-Strafwurf von Steffen Apitzsch zur 6:5-Führung. Die Gäste wurden nervös und nahmen eine Auszeit, um den Spielfluss der Delphine zu bremsen, was ihnen mit dem 6:6-Ausgleich dann auch propt gelang. Im letzten Viertel überschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst kassierte man in Unterzahl das wahrscheinlich vorentscheidende 6:7, daraufhin wollten die Gastgeber mit aller Macht den Ausgleich erzwingen, der Schuss ging jedoch nach Hinten los und sie liefen den abgeklärten Nürnbergern ins offene Messer. Diese ließen sich die Chance nicht entgehen und erzielten binnen 38 Sekunden drei Kontertore zum 6:10. Dadurch war das Spiel so gut wie gelaufen, die Delphine kämpften aber trotzdem weiter und kamen durch Dennis Janitza einmal in Überzahl sowie eine Sekunde vor der Schlusssirene noch zum 8:10-Endstand.

Es spielten: Pirzer F., Pirzer P., Ritter, Puscas, Ullrich, Hendrichs (1), Janitza (2), Chacko (1), Ungar (2), Apitzsch (2), Schmid, Geinzer B.

Am Sonntag mussten die Delphine den Weg nach Memmingen antreten. Und die Memminger, letztes Jahr immerhin zweiter der Oberliga Bayern, ließen den Ingolstädtern nicht den Hauch einer Chance und schickten sie mit 19:6(7:3;3:0;5:2;4:1) wieder an die Donau. Dabei begann das Spiel für die Gäste recht vielversprechend, als Johannes Ullrich bereits in der ersten Minute das 0:1 für Ingolstadt erzielte. Auch auf den 1:1-Ausgleich hatten die Delphine durch Dennis Janitza die passende Antwort zum 1:2. Dann waren wiederum die Memminger mit dem 2:2 am Zug, ehe Steffen Apitzsch die Ingolstädter erneut mit 2:3 in Führung brachte. Doch dann sollte das Ende der Ingolstädter Spielfreude gekommen sein, die Memminger legten jetzt ein Tor nach dem anderen nach und spielten die Delphine, die ohne ihren Stammtorwart Florian Pirzer angereist waren, an die Wand. So stand es nach dem ersten Durchgang auch schon 7:3. Das muntere Scheibenschiessen der Memminger setzte sich auch im zweiten Viertel fort, jedoch spielten die Delphine jetzt etwas defensiver, trotzdem kamen die Gastgeber zu drei Toren zum 10:3. Der dritte Spielabschnitt begann mit dem 10:4 durch Steffen Apitzsch, jedoch war dieser Treffer für den Spielverlauf relativ unbedeutend, Memmingen legte sofort nach und kam zum 13:4, ehe Dennis Janitza das 13:5 erzielte. Auch im letzten Durchgang fanden die Ingolstädter kein Mittel gegen die vor allem schwimmerisch hoch überlegenen Gastgeber kein geeignetes Gegenmittel, so dass bei vier Gegentoren lediglich noch ein Tor durch Philipp Pirzer zum 19:6-Endstand auf dem Spielberichtsbogen auftauchte.

Es spielten: Ungar, Pirzer P. (1), Ritter, Ullrich (1), Hendrichs, Janitza (2), Chacko, Apitzsch (2), Geinzer B., Helm, Hell