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Toller Sieg gegen Bayreuth Wer hätte das gedacht? Vor dem Spiel hatte Spielertrainer Christian Ungar seine Mannen noch darauf eingeschworen, dass man gegen den klaren Favoriten und Tabellenzweiten der Oberliga Bayern, den SV Bayreuth, nichts zu verlieren habe. Am Ende hatte man dann sogar zwei Punkte gewonnen. Nach großem Kampf und einer tollen Mannschaftsleistung konnten die Wasserballer des SC Delphin einen überaus verdienten 7:5(1:2;1:1;2:1;3:1)-Sieg gegen die Mannschaft aus Bayreuth feiern. Das Spiel war von Beginn an äußerst ausgeglichen, Bayreuth - immerhin die torgefährlichste Mannschaft der Liga - fand kaum ein Mittel gegen die gut gestaffelte Hintermannschaft der Delphine. Erst als die Delphine eine Unterzahlsituation überstehen mussten schlug es im Kasten des Ingolstädter Schlussmannes Matthias Kallok ein. Doch die Delphine präsentierten sich an diesem Nachmittag unheimlich selbstbewusst und so gelang Frank Roelandt keine Minute später durch einen schönen Distanzwurf das 1:1. Das Spiel fand auf einem hohen Niveau statt, vor allem die starken Abwehrreihen standen immer wieder im Mittelpunkt. 52 Sekunden vor der ersten Pause mussten die Ingolstädter etwas unglücklich noch das 1:2 hinnehmen, ehe sie für zwei Minuten verschnaufen konnten. Auch im zweiten Durchgang waren für keine Mannschaft entscheidende Vorteile erkennbar, die Delphine überstanden sogar zwei Unterzahlsituationen unbeschadet. In der zwölften Spielminute wurde den Delphinen ein Strafwurf zugesprochen, den Frank Roelandt mit all seiner Erfahrung souverän zum 2:2 verwandelte. Die Gäste aus Bayreuth waren trotz der guten Abwehrleistung um Centerverteidiger Johannes Ullrich und den überragenden Matthias Kallok im Tor der Delphine immer wieder gefährlich. In der 13. Minute konnten sie die Führung wieder herstellen. Das 2:3 bedeutete gleichzeitig den nächsten Pausenstand. Zu Beginn des dritten Viertels hatten die Delphine eine Überzahlsituation, die sie jedoch nicht direkt nutzen konnten. Als Bayreuth gerade wieder komplett war gelang Steffen Apitzsch der erneute Ausgleich. Doch auch diesmal währte die Freude nur kurz, schon eine Minute später zappelte der Ball wieder im Ingolstädter Netz. Jedoch stimmte das Selbstvertrauen der Delphine in diesem Spiel und nach einem schönen Spielzug war es der Ingolstädter Toptorjäger Alexander Puscas, der das 4:4 markierte. Mir diesem Ergebnis ging es in die letzte Spielunterbrechung. Und diese sollte die Wende bringen. Beide Mannschaften spielten jetzt sehr vorsichtig, niemand wollte den spielentscheidenden Fehler machen. Bayreuth konnte sich dann kurz nach Viertelbeginn vor dem Ingolstädter Tor festsetzten und nahm dieses rund zwei Minuten lang unter Dauerbeschuss. Doch Matthias Kallok im Tor der Delphine wuchs über sich hinaus und hielt sein Team mit teils unglaublichen Paraden im Spiel. Nach 24 Minuten mussten die Bayreuther ihrem Powerplay Tribut zollen, als die Delphine einen Konter fahren konnten und Steffen Apitzsch die 5:4-Führung erzielte. Doch anders als in den vergangenen Spielen, als die Delphine bei einer Führung unnötig nervös wurden und sich unter Druck setzten ließen spielten sie an diesem Tag ruhig und souverän. Einen erneuten Konter in der 27. Spielminute schloss Christian Ritter zum 6:4 ab und nur 42 Sekunden später war es erneut Christian Ritter, der mit dem 7:4 die endgültige Entscheidung herbeiführte. In den Schlusssekunden mussten die Delphine zwar noch ein Gegentor in Unterzahl hinnehmen, am verdienten Sieg konnte dieses 7:5 aber freilich nichts mehr ändern. Durch diesen Erfolg verbessern sich die Delphine von Platz fünf auf Platz drei der Tabelle und scheinen gut gerüstet für das Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter aus Nürnberg am 15.03. um 19:30 Uhr in der Ochsenschlacht. Es spielten: Kallok, Pirzer P., Ritter (2), Puscas (1), Ulrich, Roelandt (2), Chacko, Ungar, Apitzsch (2), Schmid, Hell |