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Delphine schwimmen weiter auf der Erfolgswelle Die Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt behaupten sich auch weiterhin sehr gut in der Oberliga Bayern. Am Samstag verlor man zwar aufgrund eines katastrophalen Überzahlspiels noch mit 10:4(4:0;1:1;3:1;2:2) in Bayreuth, am Sonntag konnten die Delphine dann aber zu Hause mit einem 10:9(3:4;2:4;3:1;2:0) zwei wichtige Punkte gegen die WBG Coburg einfahren. Am Samstag reisten die Delphine als Tabellendritter zum Tabellenersten aus Bayreuth. Bei einem Sieg hätten die Ingolstädter sogar die Tabellenführung übernehmen können. Doch daraus wurde leider nichts. Bereits im ersten Viertel verspielten die Delphine einen durchaus möglichen Auswärtssieg. Trotz zweimaligen Überzahlspiels ging es mit einem 4:0 für Bayreuth in die erste Pause. Der zweite Durchgang gestaltete sich dann deutlich ausgeglichener. Die Delphine waren nun endlich aufgewacht und kamen auch zu einigen guten Chancen. Das erste Tor für die Gäste fiel jedoch erst kurz vor dem erneuten Pausenpfiff. Alexander Puscas traf mit einem sehenswerten Sonntagsschuss zum 5:1. Auch im dritten Spielabschnitt verstanden es die Delphine nicht, ihre Vielzahl an Überzahlsituationen zu verwerten - katastrophale Fehlpässe schon im Spielaufbau zerstörten jegliche Chancen auf einen Erfolg. Im fünften Überzahlspiel gelang dann doch noch ein Treffer bei numerischer Überlegenheit durch Christian Ritter zum 8:2. Im letzten Durchgang kamen die Delphine besser ins Spiel, vor allem die Abwehr um Torwart Florian Pirzer gab eine gute Figur ab. Und endlich verwerteten die Ingolstädter auch ihre Chancen in der Offensive, Philipp Pirzer und Alexander Puscas trafen jeweils in Überzahl und verkürzten auf 8:4. Dennoch war für die Gäste drei Minuten vor Schluss nichts mehr zu holen, die Bayreuther brachten das Spiel souverän zu Ende. Mit einem aus Sicht der Überzahlverwertung enttäuschenden 10:4 mussten die Delphine die Heimreise antreten. Es spielten: Pirzer F., Pirzer P. (1), Ritter (1), Puscas (2), Ullrich, Hendrichs, Stohrer, Chacko, Ungar, Apitzsch, Roelandt, Kallok, Hell Keine 16 Stunden später empfingen die Delphine die Mannschaft der WBG Coburg in der heimischen Ochsenschlacht. Die Delphine zeigten sich gut erholt vom Vortag und spielten sehr offensiv. Die Offensive war es aber auch, die den Delphinen heute zu schaffen machte. So kann die Chancenauswertung in diesem Spiel nur als katastrophal bezeichnet werden, fahrlässig wurde eine 100%ige Chance nach der nächsten vergeben. Das Spiel begann gleich mit einem schön vorgetragenen Angriff der Gastgeber, das Aluminium rettete - wie noch unzählige Male an diesem Abend - für den Coburger Torwart. Der direkte Konter führte zum 0:1. Die Delphine machten weiterhin viel Druck und kamen keine Minute später zum verdienten Ausgleich durch Philipp Pirzer. In der Folgezeit wurde der Offensivdrang der Delphine immer wieder durch den für seine eigenwillige Regelauslegung bekannten Schiedsrichter Winkler gebremst. In Unterzahl mussten die Gastgeber das 1:2 hinnehmen. Steffen Apitzsch stellte wenig später den erneuten Ausgleich her und Alexander Puscas gelang gar die erste Führung. Doch dann mussten die Delphine wieder ein Unterzahlspiel überstehen - insgesamt zwölf wurden gegen die Ingolstädter verhängt, gegen Coburg lediglich deren vier - und die treffsicheren Coburger ließen sich die Chance nicht nehmen das 3:3 zu erzielen. Sekunden vor der ersten Pause fiel dann das absolut unverdiente 3:4, natürlich wieder in Unterzahl. Nach der Pause erhöhten die Delphine den Druck noch einmal, einer erneuten Hinausstellung folgte jedoch das 3:5. In der zwölften Spielminute erzielten die Coburger das 3:6 und die Delphine schienen das Spiel trotz eines unglaublichen Chancenübergewichts noch zu verlieren. Philipp Pirzers 4:6 konnte keine Wende bringen, die Gäste nutzen jeden Fehler der Delphine eiskalt aus. Nach dem 4:7 konnten die Delphine eine der wenigen Überzahlsituationen für sich nutzen und durch Alexander Puscas wieder auf 5:7 verkürzen. Eine halbe Minute vor dem Viertelende erzielten die Coburger abermals ein glückliches Tor zum 5:8. Der Seitenwechsel schien den Delphinen gut zu tun, zwei Unterzahlsituationen konnten erfolgreich abgewehrt werden und kurz darauf erzielte Johannes Ullrich das 6:8. Eine weiteres Unterzahlspiel konnten die Ingolstädter verhindern, nach einer kurze zeit später ausgesprochenen Strafe gegen den gewohnt sehr starken Torwart Florian Pirzer waren die verbliebenen Feldspieler machtlos und Coburg konnte der Vorsprung erneut auf drei Tore ausbauen. Die Delphine reagierten mit wütenden Angriffen, die teils überhastet wirkten und im Abschluss zu ungenau waren. Philipp Pirzer gelang nichtsdestotrotz das 7:9. In der 19. Spielminute wurde den Delphinen nach einem Foul an Christian Ritter ein Strafwurf zugesprochen, den Frank Roelandt jedoch an den Pfosten donnerte. Kurz vor der erneuten Pause konnte Steffen Apitzsch den wichtigen 8:9-Anschlusstreffer erzielen. Der letzte Durchgang gehörte dann vollends den Delphinen, da bei den Gästen aus Coburg die Kondition nachließ. Hätte es an diesem Spieltag Punkte für die meisten Aluminiumtreffer gegeben, wären die Delphine jetzt wahrscheinlich uneinholbarer Tabellenführer. So aber rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Coburger Tor, nur der Ball wollte nicht in selbiges. Bis zur 26. Minute dauerte es, ehe Ulrich Schmid den erlösenden 9:9-Ausgleich erzielte. 20 Sekunden später mussten die Delphine ein erneutes Unterzahlspiel überstehen, taten das auch mit Bravour und kamen 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Frank Roelandt zum mehr als verdienten 10:9-Siegtreffer. Mit diesem Sieg gehen die Delphine nun als Tabellendritter in die bevorstehende Winterpause, ehe es am 18. Januar zum Post SV Nürnberg geht, die mit zwei Siegen aus zwei bisherigen Spielen zu den klaren Favoriten in der Oberliga Bayern zählen. Es spielten: Pirzer F., Pirzer P. (3), Ritter, Puscas (2), Ullrich (1), Schmid (1), Chacko, Ungar, Apitzsch (2), Roelandt (1), Kallok, Hell |