| Delphine warten weiter auf ersten Sieg in der Aufstiegsrunde Auch im zweiten Heimspiel bzw. im insgesamt dritten Spiel in der Aufstiegsrunde der Oberliga Bayern blieben die Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt ohne Punkte. Mit 7:18(2:3;0:4;1:5;4:6) unterlag man dem SV Bayreuth recht deutlich. Die Delphine mussten in diesem Spiel auf fünf Stammspieler verzichten, so dass man mit gerade einmal neun Mann antreten konnte. Trotzdem war man im Lager der Delphine vor dem Spiel guter Dinge, immerhin konnte man die Bayreuther beim letzten Aufeinandertreffen in Ingolstadt mit 7:5 besiegen. Doch auf das große Spielfeld im Ingolstädter Freibad zeigte sich die schwimmerische Überlegenheit der Gäste recht deutlich. In den ersten vier Minuten mussten die Delphine drei Gegentore hinnehmen, ehe Christian Ritter in der sechsten Spielminute in Überzahl das 1:3 gelang. Auch Philipp Pirzer konnte den Ball kurz vor der Pause, erneut in Überzahl, im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Beim Spielstand von 2:3 schien also noch alles möglich, allerdings ließen die Delphine im zweiten Viertel stark nach und eröffneten den Bayreuthern mit einigen Fehlpässen ein ums andere Mal gute Konterchancen. Die Folge waren vier Gegentore und ein Pausenstand von 2:7. Damit war das Spiel natürlich gelaufen und einige Spieler auf Seiten der Gastgeber verließ im Folgenden die Motivation. So war es kaum verwunderlich, dass das muntere Scheibenschiessen auf das von Matthias Kallok gehütete Ingolstädter Tor im dritten Spielabschnitt seine Fortsetzung fand. Erst kurz vor der letzten Unterbrechung gelang Jan Chacko ein weiteres Delphin-Tor zum 3:12-Pausenstand. Für den letzten Durchgang hatte man sich bei den Delphinen vorgenommen, wenigstens ein Viertel vom Torverhältnis her ausgeglichen zu gestalten. Dazu bedurfte es zunächst einmal eigene Tore und so ergab sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Nach dem 3:13 war es Johannes Ullrich, der mit einem tollen Distanzwurf das 4:13 erzielte. Nur eine Minute später wurde den Delphinen ein Strafwurf zugesprochen - Jan Chacko war in aussichtsreicher Wurfposition gefoult worden, doch Philipp Pirzer vergab kläglich. Er machte seinen Fehler 35 Sekunden später mit seinem Treffer zum 5:13 allerdings wieder gut. Nach zwei weiteren Toren auf Seiten der Gäste gelang Johannes Ullrich mit seinem zweiten Treffer das 6:15. Nach einem weiteren Gegentreffer konnte Philipp Pirzer in Überzahl das 7:16 erzielen. Nun wollten die Delphine mit aller Macht das letzte Viertel gewinnen und warfen alles nach vorne - diese Taktik ging jedoch nach hinten los und man fing sich noch zwei Kontergegentore zum 7:18-Endstand. Alles in allem ein schwaches Spiel der Delphine, hatten sie doch beim letzten Heimspiel gegen Bayreuth gezeigt, dass man auch vermeintlich stärkere Mannschaften mit guten Teamgeist und vollem Einsatz schlagen kann. Doch genau diese beiden Tugenden vermisste man am Samstag. Was bleibt ist die Hoffnung auf wenigstens einen Sieg aus den folgenden letzten drei Spiele der Aufstiegsrunde. Am nächsten Wochenende geht es zur Mannschaft der Stunde nach Memmingen, in der derzeitigen Verfassung der beiden Mannschaften sollte das eine klare Sache werden - außer die Delphine finden wieder zu ihren Stärken aus der Vorrunde zurück. Es spielten: Kallok, Pirzer P. (3) , Ritter (1), Puscas, Ulrich (2), Stohrer, Chacko (1), Ungar, Pöhlmann |