Meister Fürstenfeldbruck eine Nummer zu groß

Ingolstadt(rtc) Das Heimspiel gegen die Wasserratten aus Fürstenfeldbruck war wohl die letzte Chance für die Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt, sich doch noch für die Meisterrunde zu qualifizieren. Doch statt der erhofften Punkte stand am Ende nur ein recht deutliches 3:10(2:1;0:3;1:3;0:3) gegen den Tabellenführer zu Buche. Dabei begann das Spiel aus Sicht der Delphine sehr viel versprechend, nach gerade einmal 40 gespielten Sekunden hämmerte Rodriguez Stohrer den Ball in Überzahl zum 1:0 in das gegnerische Netz. Vom frühen Tor beflügelt spielten die Delphine im Anfangsviertel stark auf und erarbeiteten sich einige gute Torchancen. Doch auch Fürstenfeldbruck kam zu Möglichkeiten, eine davon führte nach exakt drei Spielminuten zum Ausgleich. Die Delphine legten aber umgehend nach und so gelang Steffen Apitzsch nur 41 Sekunden später die erneute Führung. Bis zur ersten Pause erarbeiteten sich beide Mannschaften zwar noch einige Chancen, jedoch ohne etwas Zählbares zu erzielen. Der zweite Spielabschnitt gehörte den Gästen, die jetzt immer besser in das Spiel fanden und die Delphine durch ein konsequentes Pressing zu Fehlern zwangen. 2:4 hieß es zum Seitenwechsel und das Spiel war gekippt. Folglich mussten die Delphine nun etwas tun, doch außer unnötigen Strafzeiten gelang nicht viel. Dreimal war man in Unterzahl, dreimal musste man ein Gegentor hinnehmen. Nach dem 2:7 nahm Ingolstadt eine Auszeit um das zerfahrene Spiel wieder etwas zu beruhigen. Diese Maßnahme schien sich auch auszuzahlen, die Delphine spielten nun ruhiger und konzentrierter und kamen in der 21. Spielminute durch Christian Ritter zum 3:7. Keine 20 Sekunden später wurden die aufkeimenden Hoffnungen zerstört, als Christoph Grundheber einen Spielverweis erhielt. Das folgende Unterzahlspiel überstanden die Delphine dank eines starken Matthias Kallok im Tor unbeschadet. Gleich zu Beginn des letzten Durchgangs hätten die Delphine den Spielstand weiter verkürzen können als der Gästetorwart eine Strafe absitzen musste. Doch selbst diese Chance konnten die Delphine nicht verwerten, stattdessen folgten bis zur 26. Spielminute noch drei weitere Gegentreffer. Eine Minute vor Spielende erhielt auch noch Gerhard Hell einen umstrittenen Spielverweis, am Ergebnis änderte dies allerdings nichts mehr. Durch diese Niederlage sind die Chancen der Delphine auf die Qualifikation für die Meisterrunde praktisch gleich Null. Dennoch gilt es am nächsten Wochenende sich gegen die Mannschaften aus Nürnberg und Bayreuth so teuer wie möglich zu verkaufen.

Es spielten: Kallok, Pirzer, Ritter (1), Puscas, Ullrich, Roelandt, Grundheber, Chacko, Ungar, Apitzsch (1), Mayer, Stohrer (1), Hell