Wasserballer des SC Delphin weiter ohne Sieg Bayreuth (wkn) Die Niederlagenserie für die Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt nimmt kein Ende. Drei Oberliga-Partien standen am Wochenende in Bayreuth auf dem Programm und alle drei gingen verloren. Während die Niederlagen gegen Wara Fürstenfeldbruck mit 5:9 (1:3, 1:3, 1:2, 2:1) und gegen WB Coburg mit 6:10 (1:4, 2:2, 2:2, 1:2) knapp und zum Teil unglücklich zustande kamen, hatten die Ingolstädter gegen den SV Bayreuth · wie im Hinspiel · nicht den Hauch einer Chance und gingen mit 3:14 (0:3, 1:3, 1:6, 1:2) baden. Im Spiel gegen Fürstenfeldbruck waren die Erwartungen zunächst hoch. Die frühe Führung durch Philipp Pirzer glichen die überraschend starken Brucker jedoch postwendend aus. In Überzahl bauten die Wasserratten ihre Führung im zweiten Viertel bis auf 5:1 aus, ehe Markus Drechsler und Johannes Ullrich auf 5:3 verkürzen konnten. Von da an bestand Hoffnung, dass die Delphine das Spiel noch wenden könnten. Doch der Gegner spielte äußerst clever und nutzte jede Chance eiskalt aus. Erst beim Stande von 8:3 gelangen Steffen Apitzsch und Alex Puscas weitere Anschlusstreffer. Im zweiten Spiel gegen die heimstarken Bayreuther wollten sich die Ingolstädter für die 6:20-Auftaktniederlage rehabilitieren, was jedoch gründlich misslang. Zunächst konnten die Gäste auch ganz gut mithalten, aber mit zunehmender Spieldauer lief die Tormaschinerie der Hausherren auf Hochtouren, wobei sich vor allem der Ex-Ingolstädter Wolfgang Uebersezig, dem allein sechs Treffer gelangen, auszeichnete. Die erneut sehr hohe Niederlage kam vor allem im dritten Spielabschnitt, in dem überhaupt nichts mehr gelang, zustande. Erst als die Gastgeber im letzten Viertel einen Gang zurückschalteten, kamen die Delphine wieder etwas besser ins Spiel. Die Gegentreffer erzielten Johannes Ullrich und Steffen Apitzsch (2). Gegen Coburg sollte eigentlich der erste Sieg gelingen. Hoch motiviert, aber vielleicht zu siegessicher gingen die Delphine in dieses Spiel. Die allzu große Anfangshektik bestrafte der konterstarke Gegner mit einer ganzen Reihe von Gegentreffern. Die ständigen Hinausstellungen beeinträchtigten den Spielfluss der Ingolstädter zudem erheblich, obwohl Holger Heindrichs, der vier Tore erzielte, seine Mannschaft immer wieder hoffen ließ. Die Abwehr um Torhüter Mathias Kallok stand diesmal sehr sicher, aber durch die häufigen Unterzahlsituationen konnte der Gegner den Vorsprung aus der Anfangsphase sicher verteidigen. Neben Heindrichs kamen noch Philipp Pirzer und Steffen Apitzsch zu Treffern. SC Delphin: Kallok, Pirzer, Blan, Puskas, Ullrich, Hill, Drechsler, Chacko, Ungar, Apitzsch, Heindrichs, Mayer. |