Delphin-Wasserballer mit viel versprechendem Saisonauftakt Ingolstadt(rtc) Die Wasserballer des SC Delphin Ingolstadt bestritten am vergangenen Samstag ihr erstes Saisonspiel der diesjährigen Wasserball-Oberliga Bayern. Gegner war der Vorjahresmeister und amtierende bayerische Pokalsieger Post SV Nürnberg. Trotz der 22:14(5:1; 4:4; 5:4; 8:5)-Auswärtsniederlage zeigte sich Spielertrainer Christian Ungar zufrieden mit dem Spiel seiner Mannen. „Ein Spiel auf das man aufbauen kann“, so sein Fazit. Und das nicht zu Unrecht, mussten die Delphine doch am letzten Spieltag der vergangenen Saison noch mit einer klaren 23:9-Schlappe die Heimreise aus Nürnberg antreten. Diesmal konnten die Ingolstädter das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestalten, lediglich im Abschluss haperte es hier und da. Nach der frühen Führung nach gerade einmal 59 gespielten Sekunden überließen die Delphine das Spiel zu sehr dem Gastgeber aus Nürnberg, der dadurch bis zur ersten Viertelpause auf 5:1 davonziehen konnte. Dies war umso ärgerlicher, da die Delphine das Spiel im zweiten und dritten Spielabschnitt absolut ausgeglichen gestalten konnten. Jedoch konnten die Ingolstädter den frühen Vier-Tore-Rückstand aus dem ersten Durchgang niemals verkürzen. Folglich ging es mit 14:9 in die letzte Pause. Gegen Ende des letzten Viertels merkte man dem Spiel dann die seit dieser Saison von 28 auf 32 Minuten verlängerte Nettospielzeit an. Vor allem bei den Delphinen schlichen sich nun einige Unkonzentriertheiten, insbesondere im Überzahlspiel, ein. So stand mit dem Schlusspfiff eine 22:14-Niederlage der Delphine auf der Anzeigentafel, aus der die Mannschaft jedoch einige positive Erkenntnisse ziehen kann. Zum einen zeigte der erst 15-jährige Markus Huber in seinem ersten Spiel in der Seniorenmannschaft mit einigen Glanzparaden eine tolle Leistung auf der Torhüterposition. Hier darf sich die Mannschaft über ein großes Talent freuen, welches dem Team im Laufe der Saison sicher noch den einen oder anderen Punkt festhalten wird. Auch positiv zu Erwähnen ist die Ausgeglichenheit der Delphinmannschaft. Während sich bei Nürnberg drei Spieler für 15 der 22 Tore verantwortlich zeigten, konnten sich bei den Delphinen alle bis auf zwei Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel der Ingolstädter hängt also nicht an einem einzelnen Starspieler. Die dritte positive Erkenntnis aus dem Spiel ist die Adaption der neuen Regeln. Entgegen der ersten Befürchtungen konnte die Mannschaft sich sehr schnell an das neue Regelwerk gewöhnen und hatte folglich keinerlei Probleme in dieser Hinsicht. Es spielten: Huber, Pirzer(3), Ritter(2), Puscas(1), Ullrich(2), Lederer(1), Chacko, Ungar(1), Apitzsch(2), Mayer, Stohrer(2) |