Pannen, Pech und Pleiten für Delphin-Wasserballer Ingolstadt(rtc) Mit großen Hoffnungen trafen sich die Delpin-Wasserballer am vergangenen Samstag, um aus den zwei Partien gegen die beiden Oberliga-Mannschaften des SV München 99 den einen oder anderen Punkt aus der Landeshauptstadt zu entführen. Doch daraus wurde nichts, mit 15:14(6:2;5:5;3:3;1:4) und 19:6(2:1;5:1;7:2;5:2) mussten sich die Delphine letzten Endes geschlagen geben. Schon die Tatsache, dass die Anreise nach München aufgrund diverser Staus knapp zwei Stunden in Anspruch nahm, war ein erstes schlechtes Omen. So mussten die Delphine sprichwörtlich ins kalte Wasser springen und wurden auch gleich ebenso kalt erwischt. Fast jeder Schuss der Münchner fand in der Anfangsphase seinen Weg ins Ingolstädter Tor und so stand es nach 8 Minuten schon 6:2. Es dauerte bis zur Mitte des zweiten Viertels, ehe die Delphine auf Betriebstemperatur kamen. Nach einem schier aussichtslosen zwischenzeitlichen 11:5-Rückstand fanden die Delphine zurück ins Spiel uns verkürzten bis zur letzten Viertelpause auf 14:10. Die dann folgende Umstellung der Taktik führte urplötzlich zu einer erdrückenden Überlegenheit der Delphine und zeigte, was möglich gewesen wäre. Trotz teils leichtfertig vergebener Torchancen kamen die Delphine auf 15:14 heran und waren dem Ausgleich nahe, ehe die Schlusssirene – dank Heimvorteil 8 Sekunden verfrüht – ertönte und damit der Aufholjagd der Delphine ein bitteres Ende setzte. Es spielten: Huber, Pirzer, Ritter (2), Puscas (4), Ullrich (2),Ungar, Roßner, Lederer, Mayer, Apitzsch (4), Stohrer (2) Im zweiten Spiel des Tages mussten die erschöpften Delphine auf zwei Stammspieler verzichten, was die Chancen auf einen Sieg dramatisch schwinden ließ. Dennoch konnten die Delphine im ersten Viertel sehr gut mit dem ungeschlagenen Tabellenführer mithalten und lagen lediglich mit 2:1 zurück. Im zweiten Durchgang verloren die Delphine in der 13.Spielminute beim Stand von 4:1 zu allem Überfluss noch Steffen Apitzsch mit einer Spieldauerstrafe, womit das Ingolstädter Schicksal endgültig besiegelt war. Zwar kämpften die Delphine auch weiter noch mit großem Einsatz, mehr als ein 19:6 war jedoch nicht mehr zu holen. Zwei bittere Niederlagen also für die Delphine, die nun am nächsten Wochenende gegen Fürstenfeldbruck und Bayreuth zwei „Endspiele“ um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde haben. Legt man die Leistungen der vergangenen Wochen zugrunde, kann man diesen im Lager der Ingolstädter durchaus positiv entgegensehen. Es spielten: Huber, Pirzer (1), Ritter, Ungar (1), Roßner, Lederer (3), Apitzsch (1) |