Delphin-Wasserballer verschenken wichtige Punkte in der Abstiegsrunde

Ingolstadt/ München(rtc) Das vergangene Wochenende bescherte den Oberliga-Wasserballern des SC Delphin Ingolstadt zwei bittere Enttäuschungen. Nach starker Leistung und einer Vier-Tore-Führung drei Minuten vor Ende der Partie verschenkten die Delphine beim durch ein am Ende sogar glückliches 13:13(2:0;2:3;3:5;6:5)-Heimremis gegen die WB Coburg zwei ganz wichtige Punkte gegen die direkte Konkurrenz. Tags drauf verspielten die Ingolstädter ohne ihren verletzten Torhüter Markus Huber gegen den SV München 99 III durch ein verschlafenes erstes Viertel (0:4) zwei weitere Punkte. Am Ende hieß es 10:13(0:4;2:3;3:2;5:4) aus Ingolstädter Sicht. Mit lediglich einem Punkt aus den beiden Spielen ist man im Lager der Delphine keinesfalls zufrieden, waren doch zwei Siege auf jeden Fall mehr als erreichbar. Die Gründe für die Niederlagen stecken im Detail. Gegen Coburg zeigten die Delphine bis zur 29. Spielminute eine ihrer besten Saisonleistungen. Durch die scheinbar sichere Führung wurden jedoch einige Spieler zu euphorisch und egoistisch. Durch die daraus entstandenen, völlig unnötigen Ballverluste brachte man Coburg zurück ins Spiel und schenkte den Gästen sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff noch fast den aufgrund der schwachen Schlussphase wohl nicht einmal unverdienten Sieg. Glücklicherweise hielt Markus Huber im Tor der Delphine an diesem Abend sensationell. Im Spiel gegen München musste er leider verletzungsbedingt passen, dafür rückte Spielertrainer Christian Ungar zwischen die Pfosten. Trotz einiger guter Paraden musste er bis zum ersten Pausenpfiff bereits vier Mal hinter sich greifen, da ihn seine Vorderleute teils gänzlich im Stich ließen. Erst nach einer Pausenpredigt besserte sich die Leistung der Delphine und zwei Minuten vor Schluss war durch den 10:12-Anschlusstreffer durch Adrian Lederer ein Punktgewinn in Reichweite, am Ende reichte es jedoch nicht mehr. Nun stehen für die Delphine zum Saisonabschluss noch die beiden Rückspiele gegen dieselben Gegner aus, da sich die vierte Mannschaft in der Abstiegsrunde, Post SV Nürnberg, vom Spielbetrieb zurückgezogen hat.

Es spielten (gegen Coburg): Huber, Pirzer(3), Ritter, Puscas(2), Ullrich(2), Roßner(1), Drechsler, Chacko(1), Lederer(1), Vincetic, Ungar(1), Mayer, Stohrer(2)

Es spielten (gegen München): Ungar, Pirzer(2), Ritter, Puscas(2), Ullrich(1), Drechsler(1), Roßner, Chacko, Lederer(2), Hendrichs(2), Witty